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Afrocalypse now

Ein perfektes Geschenk für einen Wortspiel-Liebhaber zu finden ist gar nicht einfach, wenn dieser selbst ein toller Künstler ist und aus „The walking Dead“ „The Walking dead“ macht – einen mit dem Bauch nach oben schwimmenden Wal mit Krönchen auf dem Kopf… wenn Ihr versteht 😉 Das Wortspiel war schwer zu toppen, aber trotzdem musste etwas Lustiges her.

Für den Wortspiel-Lieberhaber, der den reizenden Namen Max trägt, habe ich ein kleines Wortspiel-Motiv gemalt mit Anlehnung an den Film „Apocalypse now“ – ein Kriegsfilm aus dem Jahr 1979, welcher in Vietnam spielt. Auch das Cover habe ich ein wenig übernommen, zumindest den Hintergrund mit dem blutroten Sonnenuntergang.

1. Skizze

Die Skizze habe ich dieses mal ziemlich minimal gehalten, denn mein Vorhaben war es, dass die blutrote Farbe auf diesem Bild eine wichtige Rolle spielt. Deshalb gibt es bei der Skizze auch nicht viele Details zu sehen. Außerdem soll der Schriftzug stark hervorstechen, weil sich darin auch das Wortspiel versteckt.

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2. Outlines

Die Skizze war so schnell fertig, dass ich direkt mit den Outlines weiter machte. In meinem Flow hätte ich fast vergessen von den Lines ein Foto zu machen. Man sieht, dass ich schon die Sonne ausgemalt hatte, ups. Bei den Linien war mir wichtig, dass ich den Mann mit dem Afro hervorhebe. Der Afro hat deshalb etwas dickere Linien, als der Rest. Den Schriftzug habe ich durch einen dünnen Schatten hervorgehoben.

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3. Farbe

Wie schon erwähnt, spielt die Farbe neben dem Schriftzug eine der wichtigsten Rollen. Auf dem Cover des original Films ist ein Sonnenuntergang in kräftigen orange und rot zu sehen, welchen ich gerne auch auf meinem Bild mit aufnehmen wollte. Der Hintergrund ist farblich so gestaltet, weil er wahrscheinlich sinnbildlich für das sinnlose Blutvergiessen im Vietnam-Krieg steht, zumindest auf dem Hauptcover. Die Sonne ist in gelb und orange eingefärbt, damit sie sich schön in die Abenddämmerung einfügt.

Bei dem Bild habe ich den Hintergrund ganz bewusst zuerst gemalt, damit ich später die Farbe vom Afro-Mann an den Hintergrund anpassen kann.

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Nachdem ich mit dunklen Rottönen und orange die Wolken eingefärbt hatte, kam der Mann an die Reihe. Ich habe mich für einen Dunkelhäutigen entschieden, da diese ja in der Regel auch sehr oft Afros tragen und die Frisur einfach gut passt. Die Frisur musste wuchtig sein, weil diese ja das Wortspiel verkörpert. Den Schriftzug habe ich weiss gelassen, damit er sich gut abhebt.

Ich mag das Bild total gerne und war schon ganz heiß darauf, Euch das Ganze endlich zeigen zu können.

Solltet Ihr auch Wortspiele kennen, die man gut malen kann, her damit!

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